Westschweizer Bürgerliche machen Druck

Kantonale Politikerinnen und Politiker aus den Reihen der CVP und der FDP bekennen Farbe. Sie kündigen an, für die Konzernverantwortungsinitiative zu weibeln, sollte kein Gegenvorschlag zustande kommen.

In der Sommersession entscheidet der Nationalrat, ob er an seinem Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative festhalten will. Nachdem er sich vor einem Jahr deutlich dafür ausgesprochen hatte, lehnte der Ständerat einen Kompromiss ab. Vier prominente Westschweizer Kantonalpolitikerinnen und -politiker finden die Haltung der kleinen Kammer falsch. Dies signalisieren sie in der französischsprachigen Sonntagszeitung Le Matin Dimanche vom 2. Juni 2019.

Der Neuenburger FDP-Grossratspräsident Marc-André Nardin, der Waadtländer CVP-Grossrat Axel Marion, die Walliser CVP-Grossrätin Marianne Maret und die Genfer alt CVP-Grossrätin Béatrice Hirsch fordern den Nationalrat auf, am Gegenvorschlag weiterzuarbeiten. Mehr noch: Sie kündigen an, für die Konzernverantwortungsinitiative weibeln zu wollen, sollte es zur Abstimmung kommen. Schliesslich sei es selbstverständlich, dass ein Konzern für einen Schaden aufkomme, den er im Ausland anrichte.

Der Artikel von Le Matin Dimanche ist hier verfügbar: