Politisch breite Unterstützung im Thurgau

Vertreterinnen und Vertreter von CVP, EDU, EVP, GLP, Grünen, SP und SVP haben sich in Frauenfeld gemeinsam für die Konzernverantwortungsinitiative ausgesprochen.

An einer Medienkonferenz haben fünf Mitglieder des Bürgerlichen Komitees für Konzernverantwortung gemeinsam mit dem grünen Nationalrat Kurt Egger und der SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher ihre Argumente für ein JA dargelegt.

«Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen Menschenrechte und internationale Umweltstandards einhalten. Tun sie das nicht, sollen sie für Schäden geradestehen.»

Stefan Leuthold, Kantonsrat und Co-Präsident GLP/TG

«Wollen wir wirklich, dass die Schweiz immer stärker als Heimat von skrupellosen Konzernen wahrgenommen wird? Es ist nicht zu rechtfertigen, warum sich ein KMU oder ein Landwirt in der Schweiz an x Auflagen halten muss, aber sich ein internationaler Konzern im Ausland benehmen kann, wie er will»

Roger Forrer, Kantonsrat SVP/TG

«Leider müssen wir in der Coronakrise feststellen, dass Eigenverantwortung auch in der Schweiz nicht von allen wahrgenommen wird.»

Hans Trachsel, Präsident EDU/TG

«Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.»

Peter Bühler, Kantonsrat CVP/TG

«Seit die UNO im Jahr 2011 Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte erlassen hat, schaffen immer mehr Staaten Gesetze, um diese Pflicht ins Recht zu giessen, damit Verstösse auch Konsequenzen haben. Die Initiative will die guten Vorsätze auch für die Schweiz verbindlich machen.»

Elisabeth Rickenbach, Kantonsrätin EVP/TG