Freiburger Persönlichkeiten empfehlen ein JA

Ein breites Komitee mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche hat vor den Medien in Freiburg seine Argumente für die Konzernverantwortungsinitiative dargelegt.

An einer Medienkonferenz haben unter anderem drei Mitglieder des Bürgerlichen Komitees für Konzernverantwortung die Freiburgerinnen und Freiburger dazu eingeladen, am 29. November ein JA in die Urne zu legen. Dominique de Buman, ehemaliger CVP-Nationalrat, erläuterte, wieso die Initiative pragmatisch und sinnvoll ist.

«Es ist logisch, dass eine freie Wirtschaftsordnung nur mit klaren Rahmenbedingungen funktioniert, an die sich alle halten müssen. Die Konzernverantwortungsinitiative sorgt für faire Spielregeln und gleich lange Spiesse für alle Schweizer Unternehmen.»

Dominique de Buman, alt Nationalrat CVP

Der ehemalige CVP-Grossrat Thomas Rauber gehört auch dem Wirtschaftskomitee für verantwortungsvolle Unternehmen an und argumentierte vor allem aus seiner Sicht als Unternehmer und Investor. Er betonte:

«Was die Initiative fordert, ist problemlos machbar und durchsetzbar. Konzerne kommen bereits heute zahlreichen Vorgaben nach, zum Beispiel in Bezug auf die Qualität. Auch die Überprüfung grundlegender Menschenrechte und minimaler Umweltstandards im Ausland ist keine Hexerei.»

Thomas Rauber, Unternehmer und Investor TR Invest AG in Tafers

Schliesslich hob Simon Murith, Präsident der CVP der Stadt Freiburg, den Einsatz der Jungen für die Initiative hervor.

«Für meine Generation ist es selbstverständlich, dass erfolgreiches Wirtschaften und Respekt für Mensch und Umwelt kein Widerspruch ist. Mit der Initiative stärken wir den Ruf der Schweiz als verantwortungsvollen Wirtschaftsstandort.»

Simon Murith, Präsident CVP Stadt Freiburg

Gemeinsam mit den drei Mitgliedern des Bürgerlichen Komitees für Konzernverantwortung traten auch SP-Ständerat Christian Levrat und der katholische Priester Claude Ducarroz vor die Medien.